Unser Werkzeug für die Bekämpfung des Einjährigen Berufkrauts


Der Berner Unkrautzieher wurde speziell zur effizienten Entfernung des tiefwurzelnden Einjährigen Berufkrauts und anderen invasiven Neophyten entwickelt. Dank seiner robusten, handgeschmiedeten Bauweise und dem ergonomischen Eschengriff ermöglicht er ein rückenschonendes und präzises Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau.

Problematik:

Das Einjährige Berufkraut (Erigeron annuus) ist ein invasiver Neophyt und steht auf der "Liste der invasiven und potentiell invasiven Neophyten der Schweiz". Es ist konkurrenzstark und verdrängt die heimische Flora. Ein regelmässiges Mähen führt dazu, dass sich das Einjährige Berufkraut zu einer mehrjährigen Pflanze entwickelt, die noch kräftiger blüht. Aus Einzelpflanzen entstehen schnell dichte Bestände.  Das Ausreissen ist daher die einzige wirksame und anerkannte Bekämpfungsmethode. 

Erkennung:

Die Pflanze erreicht eine Höhe von 30 bis 150 cm und kann bis zu 50’000 flugfähige Samen produzieren. Die Blüten bestehen aus weissen oder blassrosa Zungenblüten und gelben Röhrenblüten in der Mitte. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Die Blätter sind hellgrün, lanzettlich bis eiförmig und beidseits flaumig behaart. Der Blattrand ist grob gezähnt.

Bekämpfung:

Für eine erfolgreiche Bekämpfung muss das Kraut frühzeitig samt Wurzeln entfernt werden. Am besten gelingt es mit Hilfe einer leichten Hacke, eines kleinen Handpickels oder mit dem eigens dafür entwickelten «Berner Unkrautzieher». Dieser ist ein praktisches Gartengerät, das speziell dafür entwickelt wurde, Unkraut samt Wurzel aus dem Boden zu entfernen. Um ihn richtig zu nutzen, setzt man die Spitze des Werkzeugs direkt vor die Pflanze in die Erde und schlägt es leicht in den Boden, um die Wurzel zu erreichen. Anschliessend wird der Griff nach hinten gekippt, wodurch das Unkraut samt seiner Wurzel aus der Erde herausgehebelt wird. Durch das vollständige Herausziehen der Wurzel wird das Risiko minimiert, dass das Unkraut schnell wieder nachwächst. 

Entsorgung:

Da die Samen nachreifen können, ist es unerlässlich, Schnittgut mit Blüten umgehend zu entfernen und über die Kehrichtverbrennung zu entsorgen. Nach der ersten Bekämpfung sollten die bearbeiteten Flächen regelmässig überprüft und bei Bedarf nachbearbeitet werden, um eine erneute Ausbreitung zu verhindern.